Das Projekt ist eine Kooperation des Kinderbüros der Stadt Karlsruhe, der Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe, der Stadt Karlsruhe - Sozialer Dienst, der Schulsozialarbeit, des BVJ, der Beratungsstellen als weitervermittelnde Stellen sowie weiterer Institutionen wie z.B. Jugendgerichtshilfe, Pro Familia, Verein für Jugendhilfe e.V.
Die Gefahr straffällig, abhängig oder sozial auffällig zu werden, ist in der Pubertät erhöht. Immer mehr Eltern fühlen sich hilflos, sehen kaum Handlungsmöglichkeiten und haben Kommunikationsprobleme mit ihren Kindern.
Das Projekt wendet sich deshalb an Eltern, ihre auffällig gewordenen pubertierenden Kinder, aber auch an Geschwisterkinder und weitere Familienmitglieder.
Es dient der Vermeidung bzw. Reduzierung des riskanten Verhaltens von Kindern und Jugendlichen, gewaltbedingter und anderer Straftaten, des Suchtmittelkonsums und des riskanten Verkehrsverhaltens. Ziele des Projektes sind: die familienorientierte Prävention, die Stärkung der Erziehungskompetenz, die Elterninformation, -unterstützung und -entlastung, die Förderung der Kommunikation in der Familie und die Ermutigung zur Auseinander-setzung, die Jugendlichen eine andere Perspektive auf ihre Eltern ermöglicht.
Dazu sind gemeinsame Treffen mit Eltern und Jugendlichen, eine offene Elterngruppe (Gruppengröße 15 - 20 Personen) und Treffen ausschließlich mit Jugendlichen vorgesehen. Dabei wird schwerpunktmäßig auf erlebnispädagogischen Transfer und interaktive Methoden zur Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen (Gesprächskreis, Rollenspiel, Kleingruppenarbeit, Kommunikationsübungen, Impulsreferat, ausgewählte Texte, Medieneinsatz wie Beamer, Laptop, Spielekonsole und Film) gesetzt.
Das Projekt „Elterncoaching“ ist von der Initiative „Kriminalpräventive Modellprojekte“ (KPM) mit Geldern der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördert.